Nun ist es also soweit: Das WM Fieber hat auch mich gepackt! Und obwohl ich sonst keinerlei Hingabe zum Fussball habe, gröle ich bei jedem Angriff unserer Mannen wie ein Elch in der Brunft und lass mich gehen.
Seit der letzten Fussball-WM im Heimatland ist es ja nun auch “erlaubt” schwarz-rot-goldene Farben zu tragen, ohne dabei gleich in dezentrale Schubladen gesteckt zu werden. Ich freu mich riesig über dieses wiedergewonnene Selbstbewusstsein und halte – wann immer ich was sehe – mit der Kamera drauf. Am vergangenen Sonntag – dem ersten Spiel unserer Mannschaft - war ich als Fotograf auf einer WM-Party gebucht und das Motivglöckchen übertönte sämtliche Vuvuzelas. Ich “sammelte” wieder mal schöne Momente und dann kam mir die Idee: WEITERLESEN »

“Manchmal kannst Du sie in der Menge entdecken, wie sie durch die Straßen schlendert – Afiba und ihre Gitarre. Sie fällt auf, jedoch ist es nicht ihr Instrument auf ihrem Rücken, welches die Aufmerksamkeit erregt. Unbeirrt schiebt sie sich weiter durch die Menge. Dann, plötzlich, bleibt sie stehen und nimmt die Gitarre in die Hand. Sanft zupft sie an den Seiten und fängt an zu singen…
Als Kollege
Wo keine Bilder da kein Krieg! Diese alte PR Weisheit wusste sich der große Bruder Amerika bereits bei zahlreichen Kriegen zu nutze zu machen. Fotografien machen ein Elend erst greifbar. Und irgendwie fehlte bei der furchtbaren Ölkatastrophe im Golf von Mexico bisher greifbares Mitleid. BP ist mit allen Wassern gewaschen – soviel steht fest. Und der Einsatz von Chemie um einen Ölteppich in Öltröpfchen zu verwandeln verfolgt nur ein Ziel: “Schlimme Bilder verhindern”! Denn weniger Öl wird es deshalb nicht… das Öl verteilt sich nur anders. 




