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Kategorie ‘Nachgedacht’

Ich bin Vater. Wow. Seit fast 5 Jahren. Hätte ich noch vor 10 Jahren nicht gedacht. Die Metamorphose vom Sieger zum Besiegten – von einem der alles wusste zu einem der weiss, das er nichts weiss, vollzog sich in einer Nacht. Das war die Nacht als mein Sohn geboren wurde. Sehe ich in seine Augen, dann sehe ich in meine eigenen und weiss, er schaut zu mir auf. Das jedoch, hab ich mir noch nicht mal verdient. Es sind Vorschusslorbeeren. Den Status “Vater” mußt Du Dir erarbeiten -und zwar so, daß er nichts davon merkt.  Das Handbuch dazu suchst Du vergebens. WEITERLESEN »

Am vergangenen Wochenende stellten – wie jedes Jahr – wieder einmal einige hundert politisch Interessierte in Berlin und Hamburg ihr persönliches Demokratieverständnis vor. Mich beeindruckt jedes Jahr vor allem die ungeheure Wirksamkeit der Auseinandersetzungen deren Wurzel stets in einer glücklichen Verbindung aus großem Intellekt und dem Wissen um politische Zusammenhänge fusst. WEITERLESEN »

Treue Leser wissen, das ich in dieser Woche an der schönen Ostsee weilte, um ein sehr schönes und bestens ausgestattetes Ferienhaus abzulichten.  Ich möchte vorausschicken, daß man unter normalen Umständen im Leben keine 5 Tage dafür braucht und ich zudem kein ausgebildeter oder spezialisierter Innenraumfotograf bin (gibt´s sowas überhaupt?). Nein, ich hab mir soviel Zeit genommen, weil ich die Dinge seit einiger Zeit etwas ruhiger angehe und sich die Gelegenheit dafür bot. WEITERLESEN »

Seit 3 Wochen bin ich nun  ein 24-70 “User” und hab in dieser Zeit sehr viel über dieses Objektiv gelesen und gelernt. Zunächst möchte ich voraus schicken, daß ich hinsichtlich des Aufbaus und der Wirkungsweise von Linsengruppen und aspherischem “Gedöns” noch relativ – sagen wir mal – jung bin. Ich kenne Bildwinkel und Ausschnitt von Brennweiten, weis um die Wirkung offener und geschlossener Blenden und finde mich bei der Auswahl der richtigen Linse für die Gestaltung eines Motives gut zurecht. Mir hat es bisher gereicht. Ich muß zugeben, ich bin keiner, der nach dem Kauf eines Objektives bunte Versuchsaufbauten in 20 Blendenreihen abfotografiert… WEITERLESEN »

Der Alltag eines Gestalters ist manchmal das größtmögliche Gegenteil von dem, was Du Dir vorher dabei gedacht hast. Leider. Denn mitnichten haut man die geilen Sachen nur so raus und freut sich über seinen Output. Die Regel ist: “Du bist so gut, wie man Dich lässt!!”

Der Auftraggeber an sich ist kein Gestalter – darum bittet er  Dich als solcher um Unterstützung. Leider vergessen das die meisten Auftraggeber bereits nach kurzer Zeit und beginnen damit, aktiv “mitzugestalten“. Das wäre per se erstmal nicht schlimm, so lange man den Gestalter die Grundregeln einer guten Gestaltung einhalten lässt. Doch leider ist auch hier oft das Gegenteil der Fall. Und so sitzt Du wiedermal vor dem Andruck und siehst vor Dir den gedruckten 100sten Kompromiss, der nach Deiner Freigabe nun tausendfach durch die Druckmaschinen läuft. Und wieder macht sich der Frust breit und wieder schwörst Du Dir, beim nächsten Mal wirst Du Dich durchsetzen. WEITERLESEN »

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