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Kategorie ‘Nachgedacht’

Der Alltag eines Gestalters ist manchmal das größtmögliche Gegenteil von dem, was Du Dir vorher dabei gedacht hast. Leider. Denn mitnichten haut man die geilen Sachen nur so raus und freut sich über seinen Output. Die Regel ist: “Du bist so gut, wie man Dich lässt!!”

Der Auftraggeber an sich ist kein Gestalter – darum bittet er  Dich als solcher um Unterstützung. Leider vergessen das die meisten Auftraggeber bereits nach kurzer Zeit und beginnen damit, aktiv “mitzugestalten“. Das wäre per se erstmal nicht schlimm, so lange man den Gestalter die Grundregeln einer guten Gestaltung einhalten lässt. Doch leider ist auch hier oft das Gegenteil der Fall. Und so sitzt Du wiedermal vor dem Andruck und siehst vor Dir den gedruckten 100sten Kompromiss, der nach Deiner Freigabe nun tausendfach durch die Druckmaschinen läuft. Und wieder macht sich der Frust breit und wieder schwörst Du Dir, beim nächsten Mal wirst Du Dich durchsetzen. WEITERLESEN »

Soooo. Nun ist es soweit. Die Bundesregierung berät mit dem Rest Europas wie Griechenland am besten zu helfen sei.  Offenbar haben wir ja – nachdem wir den Banken, den Autofahrern und Hoteliers mit umfassenden Konjunkturpaketen geholfen haben – noch genug Geld auf dem bundesdeutschen Konto. Möglicherweise erwartet eine der beiden Regierungsparteien ja auch nur eine umfassende Spende seitens der griechischen Regierung – insofern – da helfen wir doch gern! WEITERLESEN »

Gestern abend war es denn soweit. Steve Jobs präsentierte das iSlate welches nun iPad heißt. Nachdem die eine Hälfte der gespannt wartenden Nerds auf der ganzen Welt nach den ersten Bildern nach Luft jabbsten, ließ sich eine andere Fraktion dazu hinreißen, lange Gesichter zu machen. Ich wage mal ganz vorsichtig zu behaupten, daß die Fraktion der langen Gesichter keine iPhone Nutzer sind. Denn begreifen, was da gestern präsentiert wurde, werden weitestgehend wohl nur Freunde der flachen Apple-Flunder. WEITERLESEN »

Oooch was wurde ich in den Neunzigern belächelt und getadelt. Ich arbeitete an einem Apple Performa 475, später dann auf einem Performa 6400 und sogar eines der ersten bunten iBooks nannte ich mein eigen. Kritisch beäugt und von meiner Umwelt missverstanden, mußte ich endlose Diskussionen über zu inkompatible und teure Hard- und Software führen und erntete ob meiner Gegenargumentation der Systemstabilität und des fehlenden Rumärgerns, hähmisches Schulterklopfen. WEITERLESEN »

2009 wird definitiv in meiner Timeline als das Jahr eingehen, in dem ich meine Liebe zur Fotografie wiederfand. War ich 2008 noch recht ausgebrannt vom Digitalwahn und an der Grenze dessen was mich reizt, so fand ich in 2009 vor allem in der Rückkehr zu den Anfängen, nämlich im Analogen meine Liebe wieder. Im letzten Jahr wuchs meine Familie um einige Apparate, deren Gebrauch mir unendlichen Spaß macht.

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