“Photoshop ist gerade 20 Jahre alt geworden – das wohl bekannteste Bildbearbeitungsprogramm, wenn es darum geht Fotos aufzuhübschen, zu verbessern oder zu manipulieren. Ein paar Pinselstriche hier, ein bisschen Kopierstempel da und schon wird aus der langweiligen Realität ein aufregendes Foto.… Das brachte Stefan von Shockmotion gestern auf die Idee zu einer Blogparade: Deine beste Fälschung. Nun, “Fälschung” ist ein großes Wort. Ich persönlich hab da so meine Schwierigkeiten. Ich greife hin und wieder etwas tiefer in ein Foto ein… würde es “Bildbearbeitung” nennen – schlimmstenfalls “Bildmanipulation”… aber fälschen, naja…
Eigentlich lüften Fotografen Geheimnisse dieser Art nur recht ungern. Ich, für meinen Teil, bin da etwas geselliger und deshalb zeige ich Euch heute eine meiner Bildbearbeitungen. WEITERLESEN »
Meine verehrten Leser wissen, dass ich ein großer Freund alter Kameras und analoger Fotografie bin. Ich lerne dabei mehr über Fotografie, als ich es auf digitalem Weg getan habe. Außerdem ist das analoge Fotografien mittlerweile ein Stück weit Meditation für mich… Der überaus geschätzte Jim Rakete hat in etwa einmal gesagt: “Mit einer analogen Kamera kannst Du die Welt 36 mal anhalten. Mit einer digitalen beschleunigst du sie.” Ich sehe das genau so und deshalb schnappe ich mir in der e-Bucht immer mal wieder ein altes Schätzchen und belichte einen Film. WEITERLESEN »
Der Alltag eines Gestalters ist manchmal das größtmögliche Gegenteil von dem, was Du Dir vorher dabei gedacht hast. Leider. Denn mitnichten haut man die geilen Sachen nur so raus und freut sich über seinen Output. Die Regel ist: “Du bist so gut, wie man Dich lässt!!”
Der Auftraggeber an sich ist kein Gestalter – darum bittet er Dich als solcher um Unterstützung. Leider vergessen das die meisten Auftraggeber bereits nach kurzer Zeit und beginnen damit, aktiv “mitzugestalten“. Das wäre per se erstmal nicht schlimm, so lange man den Gestalter die Grundregeln einer guten Gestaltung einhalten lässt. Doch leider ist auch hier oft das Gegenteil der Fall. Und so sitzt Du wiedermal vor dem Andruck und siehst vor Dir den gedruckten 100sten Kompromiss, der nach Deiner Freigabe nun tausendfach durch die Druckmaschinen läuft. Und wieder macht sich der Frust breit und wieder schwörst Du Dir, beim nächsten Mal wirst Du Dich durchsetzen. WEITERLESEN »
Nicht mal einen kleinen Abgang kannst Du. Bläst Dich auf , machst Dich zum Ende noch mal groß und setzt Dich nach allen Regeln der Kunst in Pose.
Schon gut, Mann! Hast Du doch eigentlich nicht nötig. Hast uns lange genug gezeigt was Du drauf hast. Applaus! Applaus! Wir haben es doch alle gesehen!
Weist Du, damals vor 2-3 Monaten bin ich jeden Morgen raus und hab gedacht: “Tolles Licht und alles schön weiß, Motivklingelingeling…” Wollte “die paar Tage” weiße Pracht festhalten. Für später… den Kindern mal zeigen, daß es damals noch geschneit hat… Ich hab Dich mit jeder mir verfügbaren Kamera festgehalten – analog, digital, Crop, Kleinbild, Mittelformat - und alle Objektive waren auf Dich gerichtet, selbst die, die keinen Sinn machten… WEITERLESEN »
Ich mag ja Menschen mit der Fähigkeit zu abstrahieren. Die russische Illustratorin Tatyana Plakhova treibt diese Kunst mit ihren Arbeiten auf die Spitze und schafft geometrische Formen, die man getrost als “sehr komplex” bezeichnen würde. Leider gibt sie selbst recht wenig Auskunft darüber mit welchen Mitteln sie die Kunstwerke kreiert. Ihre Bilder entführen an einen Ort, wo scheinbar alles seinen Platz hat und nicht dem Zufall überlassen wird. Hin- und wieder beruhigen mich Gedanken dieser Art… WEITERLESEN »